Man kann eine Vielzahl von akuten und chronischen Krankheiten homöopathisch behandeln. Für den homöopathischen Arzt macht es einen großen zeitlichen Unterschied, ob er eine akute Krankheit oder eine chronische behandeln möchte.

Für akute Krankheiten wie Grippe und Erkältungskrankheiten ist der Zeitaufwand der Anamneseerhebung (Aufnehmen der akuten Symptome) relativ gering, bei chronischen Krankheiten erfordert das Erstgespräch, in dem alle Beschwerden des Patienten aufgezeichnet werden, bedeutend mehr Zeit.

Als chronisch bezeichnet man in der Homöopathie Krankheiten, die kommen und von alleine nicht mehr gehen, wie Asthma oder Neurodermitis oder aber Beschwerden, die regelmäßig wiederkehren wie Kopfschmerzen oder Regelschmerzen. Bei Kindern bezeichnet man beispielsweise wiederkehrende Infekte wie Mittelohrentzündung oder Angina als chronisch.

Homöopathie wirkt unabhängig vom Glauben an diese Heilmethode. So können auch Säuglinge und Tiere erfolgreich mit Homöopathie behandelt werden.